Fotoscredit: Philip Kerber

 

 

 

 

 

Johannes Thoma
Das Jazzausnahmetalent mit neuem Programm

 

Für Colors of Voices hat sich Johannes Thoma fünf stimmgewaltige Damen aus Georgien, Frankreich, Italien und Österreich geholt, die – wie der Name schon verrät – seine sensibel-melancholischen Interpretationen mit leidenschaftlichem, buntgefärbtem Timbre erfüllen.

 

 

Alles in allem entstehen hier sanfte, smoothe Klangbilder, die dann und wann von feurigen Explosionen durchbrochen werden. Da werden  beschwingte Chansons verjazzt oder Eigenes und Brasilianisches in jazziges Gewand hüllt.  Ein Programm, das sich durch ein Mehr an musikalischer Vielfalt auszeichnet.

 

Ein Genuss für Publikum und Band!

 

So interpretiert beispielsweise die georgische Jazzsängerin Teona Mosia ein Volkslied aus ihrer Heimat und besingt darin die namensgebende Sonne so energetisch, dass man am liebsten alle Fenster öffnen möchte,

um sich ihrer zu erfreuen. Das von Thoma ganz im Stil von McCoy Tyner interpretierte Intro schürt die Vorfreude

des Publikums. 

Caroline Auque´s  Interpretation des bekannten Jazz Standards Autumn Leaves leitet von einem langsamen Intro in beschwingtes Tänzeln über und zeigt Johannes Thoma´s Tastenspiel in seiner ganzen Virtuosität. Karl Hodina´s, eine unerfüllte Liebe besingendes I liassert Kirschen für di wochsn kommt als Bossa Nova /Dreivierteltakt/ Jazz Crossover  daher.

Schon im ersten Takt vereinnahmt Valentina Marino mit My shining hour die Zuhörer  spätestens jedoch dann, wenn sie ihre Stimme quasi instrumental durch den Song galoppieren lässt und sich mit Thomas´ Tastenspiel und Gerfried Krainer´s  Drumsolo einen freundschaftlichen Schlagabtausch gibt.

Mit Christina Kapusta hat sich Johannes Thoma eine Sängerin geholt, die sich vor allem durch die Interpretation ihrer Eigenkompositionen einen Namen gemacht hat. In der Ballade Point into the future zeigt sie zB gekonnt ihr kompositorisches Talent, das das Timbre ihrer Stimme unterstreicht.

Simonetta Humpeler betritt mit Antonio Carlos Jobim´s Chovendo na rosiera das Parkett, und verkleidet dann die – durch Norah Jones bekannt gewordene  - smoothe Ballade Don´t know why als poppige Jazzinterpretation.

 

 

Begleitet werden die fünf Sängerinnen und Johannes Thoma am Flügel oder E-Piano, von Ilya Alabuzhev am Double Bass, und Gerfried Krainer an den Drums wobei in insgesamt 7 Sprachen (Georgisch, Megrelisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Portugiesisch, Italienisch) gesungen wird.

 

Das Ensemble tritt in unterschiedlich großen Besetzungen auf und passt sich insofern auch an jede Bühnengröße und Möglichkeit an.

 

Line up

Caroline Auque, Vocals                          Johannes Thoma, Piano
Simonetta Humpeler, Vocals                  Ilya Alabuzhev, Double Bass
Christina Kapusta, Vocals                      Gerfried Krainer, Drums

Valentina Marino, Vocals
Teona Mosia, Vocals