Spiel den Johannesrhythmus!
10 Jahre trio akk:zent
                               

trio akk:zent | Credit: Marc Daniel Mühlberger

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Die drei Lieblingsnummern der Band

von den drei bisher erschienenen Tonträgern.

Das trio akk:zent feiert sein 10-jähriges Bühnenjubiläum –

Jubiläumstour durch Österreich, Italien, Schweiz, Tschechien und Slowenien –

 – neue CD im Herbst

 

 

Begonnen hat alles mit einer Freundschaft im Alter von einem Jahr. Dazwischen liegen ein denkwürdiger Meisterkurs, 3 CDs, vier Live-Programme, unzählige Konzerte im In- und Ausland, diverse Preise und vor allem Stunden um Stunden des Komponierens, Arrangierens, Probens und Spielens.

 

„So umfassend, so mitreißend hatten wir uns einst die Zukunft der Weltmusik vorgestellt“,

so reüssierte der deutsche Jazzkritiker Hans-Jürgen Schaal nach „solidaire“, der zweiten CD. Aber lassen wir die Geschichte von vorne berichten:

 

2 plus 2 ergibt 3. Im Fall von Victoria Pfeil, Paul Schuberth und Johannes Münzner stimmt diese Rechnung. Die ersten beiden kennen sich seit Kindestagen und verbrachten diese damit, gemeinsam mit Blockflöte, Akkordeon, Klarinette und auch Elektronik zu experimentieren. 2011 dann der Meisterkurs, der Johannes Münzner ins Spiel brachte und letztlich aus den beiden Duos Pfeil-Schuberth und Schuberth-Münzner das trio akk:zent entstehen ließ. Der darauffolgende Erfolg und die Anerkennung sowohl bei Publikum,  Kollegenschaft und KritikerInnen gibt den drei leidenschaftlichen MusikerInnen Recht.

 

Das Auftaktkonzert zu der nunmehr 10 Jahre andauernden künstlerischen Kollaboration fand in der Sargfabrik in Wien statt. Mit der Debüt-CD „so oder so“ (2012) ließ das Trio zum ersten Mal in außergewöhnlicher Besetzung aufhorchen. Zwei Akkordeons, vier Saxophone (Sopran, Alt, Tenor, Bariton), eine Steirische Harmonika und ein Didgeridoo bewegten sich virtuos zwischen Jazz, Tango und Neuer Musik. In der Folge tourte das Trio durch Österreich, Deutschland, die Schweiz, Italien, Ungarn, Bosnien und Herzegowina und Usbekistan. Die Stücke, die Paul Schuberth in Zusammenarbeit mit seinen BandkollegInnen komponierte, wurden dabei immer schwieriger zu spielen und zollten der Virtuosität der einzelnen KünstlerInnen Tribut. Der im Laufe der Jahre entwickelte, berühmt-berüchtigte Johannesrhythmus wird von Komponist Schuberth immer dann notiert, wenn ihn nur einer spielen kann: Johannes Münzner.

 

Mit der zweiten CD „solidaire“ (2014) wagten sich die drei in experimentelle Gefilde vor und erreichten mit diesem Programm den 3. Platz beim renommierten Burghausener Jazznachwuchspreis in Deutschland. Die Nominierung zum NASOM Programm des BMEIA (New Austrian Sound of Music)  war zu dieser Zeit ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Trios. Neben den darauf folgenden zahlreichen Auslandskonzerten gab es aber auch im eigenen Land für das Publikum vielfache trio akk:zentErlebnisse. Sei es bei den Gipfelklängen am Ötscher, dem Schrammelklang Festival im Waldviertel, im großen Sendesaal des Radiokulturhauses auf Ö1 oder im Porgy & Bess in Wien.

 

Mit dem zuletzt erschienen Album „sweet desert“ (2016) verfeinerten Schuberth, Pfeil und Münzner ihr Konzept: eingängige Tunes, verpackt in vielgliedrige, komplexe Konzept-Kompositionen. Es wurden nun aber auch Nummern ihrer erklärten Vorbilder ins Repertoire aufgenommen. So findet sich auf „sweet desert“ auch ein Stück von Bratko Bibič. („Triumverrat: Sieggy Lol & Schubartyana & Johannesseum. Ein Original Ober-Madley“) Im Live-Programm gibt es Stücke von Otto Lechner ebenso zu hören wie kritische Songs von Woody Guthrie.

Dass das Trio in unterschiedlichen Konstellationen unter anderem auch schon mit Otto Lechner und Bratko Bibič, aber auch mit Guy Klucevsek und Maria Kalaniemi auf der Bühne stand, verwundert in dem Zusammenhang wohl nicht.

 

Zum 10-Jahresjubiläum resümieren die drei jungen MusikerInnen (die ein Durchschnittsalter von immerhin 28 Jahren aufweisen): „Unser erstes Jahrzehnt lässt sich als eines des kompromisslosen Experimentierens beschreiben – sowohl hinter als auch auf der Bühne. Und nichts deutet darauf hin, dass das nächste Jahrzehnt eines des gereiften Gesetzt-Seins werden könnte.“

Persönlich sind sie einander in ehrlicher Freundschaft verbunden, haben sie doch in der gemeinsamen Zeit nicht nur das künstlerische, sondern auch das persönliche Erwachsenwerden miteinander erlebt. Ihre musikalische Zusammenarbeit ist geprägt von gegenseitigem Verständnis und Gleichberechtigung am jeweiligen Instrument und diese freudige Harmonie spürt auch das Publikum.

 

Der würdige Abschluss des in wenigen Wochen beginnenden Jubiläumsjahres wird im Herbst der Release der vierten CD sein und soviel sei schon jetzt versprochen: der spielerische und experimentelle musikalische Witz des Trios fällt dabei nicht der nunmehr erlangten  Reife zum Opfer. Alte Tugenden werden nicht verleugnet, sondern noch einmal zugespitzt.

Paul Schuberth verspricht: „Stücke wie ‚Ameisen kauen leise‘ und die Kontraste in ,ruisseaux plat’ werden das Publikum weiterhin aufrütteln.“

 

Die Veröffentlichung soll übrigens im Dezember 2021 den Abschluss des Jubiläumsjahres bilden. Bis dahin müssen sich Fans also noch etwas in Geduld üben. Die Jubiläumstour des trio akk:zent wird aber das gesamte Jahr mit musikalischen Highlights spicken und so die Wartezeit überbrücken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzerttermine trio akk:zent 2021

18.6.21

sweet desert I Plawenn, Piavenna (IT)

19.6.21

sweet desert I Akkordeontage (CH)

28.-29.6.21

Central European Showcase I Brno (CZ)

30.6.21

Best-of-10-years I 10-Jahres-Jubliäum, Haus des Meeres, Wien

13.8.21

Best-of-10-years mit Gästen: Tomáš Novák und Bratko Bibič I Via Iulia Augusta, Kötschach-Mauthen

20.8.21

Mit Tomáš Novák und Bratko Bibič I Ljubljana, Slowenien, tba

14.9.21

Theater am Spittelberg, Wien

 

trio akk:zent

Victoria Pfeil, Saxophon
Johannes Münzner - Akkordeon

Paul Schuberth - Akkordeon                                

"stup"
Paul Schuberth comp.
aus: so oder so
"sweet soliaire trois"
Paul Schuberth comp.
aus: solidaire
"sweet dessert"
Paul Schuberth comp.
aus: sweet desert

Pressekontakt:

Katrin Karall-Semler

katrin@karall-semler.at

presse@karall-semler.at

0676 I 95 00 332