Vienna Clarinet Connection 2018

credit: Matthias Köck

 

Vienna Clarinet Connection

clarinet crossing borders

Die vier Klarinettisten kultivieren ein Maximum an Nuancenreichtum, Farbschattierungen, instrumentaler Brillanz und kollektivem Empfinden. Ihr Quartett gleicht einem atmenden Organismus. Faszinierend.

Kurier

Sie erzählen uns Geschichten und sagen doch kein einziges Wort, sie spielen zeitresistente Musik und

geigen – pardon klarinettisieren – dabei in beseeltester Laune auf. Sie begeben sich zu den Wurzeln der

Musik – also der Improvisation – Ihre Musik ist eine groovende Tatsache sinnlichster Unterhaltung.

Jazzzeitung

...Die vier Klarinettisten bewegen sich in Sekundenschritten auf pulsierenden Klangflächen, Minimal Music

trifft Débussy, Bartók, Mahler, Charles Ives. Ein mit Selbstironie angereicherter transatlantischer Hybrid,

der Höhepunkt des Abends. Schmissig, süffig - und nur ein klein bisschen geschwätzig.

Berliner Tagesspiegel

Das Ensemble als Klangkörper. Das Quartett als atmender Organismus.

Schon die ungewöhnliche Besetzung machen aus der Vienna Clarinet Connection ein außergewöhnliches Hör- und Schauerlebnis.

 

Zwei Klarinetten treffen auf Bassetthorn und Bassklarinette und werden auf der Bühne abwechselnd zu einem samtweichen Klang- und  zu einem pulsierenden Rhythmusinstrument.

Dazu kommen vier starke Musikerpersönlichkeiten, die Einzigartiges aus ihren Instrumenten herauszuholen verstehen.  Die vier spannen einen ungemein weiten Bogen in ihren abwechslungsreichen Stücken. Grandiose Eigenkompositionen wechseln sich dabei mit den Interpretationen großer Namen wie Gershwin, Goodmann, Mozart, Schubert oder Bach ab und lassen erkennen, dass das Quartett sowohl in der Kammermusik als auch im Jazz oder Swing tief verwurzelt ist.

 

Da kommt schon einmal vor, dass das unverkennbare James Bond-Thema in alle musikalischen Richtungen gedehnt oder  „Rapsody in Blue“ - ursprünglich ja als Orchesterwerk komponiert  - von den vier Blasinstrumenten so bravourös in Szene gesetzt wird, dass man meint, Gershwin höchstpersönlich am Klavier zu hören. Dazu dann noch Schuberts Impromptu als Musette oder aber beispielsweise, Ph.E. Bachs Solfeggietto, das in eine Latin Komposition von Helmut Hödl übergeht.

 

Kurz:

Stücke der großen Meister der Klassik im speziellen Arrangement der Vienna Clarinet Connection.

 

Dies alles ist gepaart mit der spürbaren Lust an bravourösem Spiel und atemberaubender Virtuosität, mit Experimentierfreudigkeit ohne Rücksicht auf Konventionen und einer Vielseitigkeit des Ensembles mit seiner unkonventionellen und innovativen Spielart.

Alles überspannend ist es die Klarinette, welche durch ihren samtenen Klang und ihr allumfassendes Volumen die Herzen der Zuhörer immer wieder berührt.

Die schlagfertigen und charmanten Moderationen, die das Publikum gekonnt durch das Programm und mit spannenden Hintergrundgeschichten an die Stücke heranführt sind dann noch das Tüpfchen auf dem i.

 

Eine Entdeckungsreise durch die außergewöhnliche Klangwelt dieses Instruments in Quartett Besetzung. Absolut hörenswert!

Highlights

Eröffnungsfest  der Salzburger Festspiele        

Als Solisten mit den Stuttgarter Philharmonikern im Großen Saal des Musikverein Wien

Künstlerische Leitung des Festivals „ClariArte Hartberg“

Konzerthaus Wien, Schleswig-Holstein Musikfestival, Rheingau Musikfestival, Brucknerhaus Linz, Carinthischer Sommer, Stephaniensaal Graz, ORF Treffpunkt Kultur, Klassik Treffpunkt

 

CDs

Clarinets à la King, 2016

Electric Woods, 2010

Czernotwitz Outlines

Café Europa

Out of....

V.C.C. 001

 

 

Wolfgang Kornberger, Bassklarinette

 

Rupert Fankhauser, Klarinette

 

Helmut Hödl, Klarinette

 

Orchester- und Cross Over Projekte

mit den Stuttgarter Philharmonikern, der Württembergischen Philharmonie, dem Symphonieorchester Vorarlberg und dem Symphonischen Orchester Zürich. Auftrittsorte waren unter anderem die Tonhalle Zürich, das Konzerthaus Wien, Konzerthaus Berlin, das Festspielhaus Bregenz und der Wiener Musikverein.

Mit Martina Gedeck, Sandra Pires, Timna Brauer, Karl Markovics, Rupert Hörbst

Fotos Vienna Clarinet Connection

Credit: Vienna Clarinet Connection

 

Hubert Salmhofer, Bassetthorn